efa-Region Niederrhein

Die Stärke des Wirtschaftsstandortes Nordrhein-Westfalen liegt in seinen regionalen, mittelständisch geprägten Strukturen. Deshalb sind wir immer da vor Ort, wo die Wertschöpfung stattfindet: Seit 2014 begleitet die efa produzierende Unternehmen in der Region Niederrhein rund um die Themen Ressourcenschonung und Circular Economy. Damit sind wir nah bei Ihnen und kennen die Gegebenheiten vor Ort.

Eine stilisierte Karte zeigt die Landkreise Kleve, Wesel, Duisburg, Krefeld, Viersen, Mönchengladbach und Neuss in Nordrhein-Westfalen. Der Landkreis Kempen ist hervorgehoben dargestellt.
Naturnah. Neugierig. Nachhaltig.

Gemeinsam die Wirtschaft transformieren

Die Region Niederrhein im Westen Nordrhein-Westfalens ist insbesondere für ihre starke Wertschöpfungskette in der Ernährungswirtschaft bekannt. Von der landwirtschaftlichen Erzeugung über die direkte Verarbeitung bis hin zum Handel sind alle Wertaktivitäten vertreten, wobei auch Nahrungsergänzungsmitteln, vegane- oder Halal-Produkte vom Niederrhein stammen. Außerdem stammen viele Unternehmen aus den Wirtschaftszweigen Maschinen-Anlagenbau, der Chemie- und Pharmaindustrie sowie der Erzeugung und Verarbeitung mineralischer Rohstoffe und (technischer) Textilien.

Die enge Zusammenarbeit zwischen efa und der Hochschullandschaft sowie Industrie sichert die Innovationsstärke der Region. Die Forschung an den Standorten Mönchengladbach und Krefeld der Hochschule Niederrhein sowie an der Hochschule Rhein-Waal in Kleve und Kamp-Lintfort konzentriert sich u.a. auf Nachhaltige Ernährungssysteme, oberflächenrelevante Technologien und Methoden, Produkt- und Prozessentwicklung sowie (digitale) Energieeffizienz. Vor Ort unterstützt eine Vielzahl von Fachinstituten und Unternehmerkreisen bei der gemeinsamen Umsetzung von Projekten zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Highlights

Aktuelles aus der Region

Gelebte Nachhaltigkeit vom Niederrhein zeigten im vergangenen Jahr gleich zwei Unternehmen aus der Region, die mit dem NRW-Preis Ressourcenschonung 2025 ausgezeichnet wurden: 

  • Die Accurec-Recycling GmbH aus Krefeld erhielt den Preis in der Kategorie „Ressourcenschonendes Produkt” für mit einem speziellen Verfahren umweltgerecht und marktgängig aus Lithium-Ionen-Altbatterien gewonnenes Lithiumcarbonat.

  • Die CGW GmbH aus Willich erhielt den Preis in der Kategorie „Kooperation” für den Aufbau des AZuR-Netzwerks für eine zirkuläre Reifenwirtschaft.

Mit ihrer langen Tradition am Niederrhein hält die wirtschaftliche Transformation auch Einzug in die Textilbranche und gestaltet den Strukturwandel aktiv mit; die enge Verpflechtung der Hochschulen und der Unternehmen bringt die Circular Economy entscheidend voran. Welche Chancen sich Unternehmen (in der Textilbranche) eröffnen und wie sie Herausforderungen effizient nutzen, weiß efa-Experte Henning Sittel im efa-Podcast. 

Henning Sittel ist außerdem erster Ansprechpartner, wenn es um die Verpackungsmatrix der efa geht. Jedes Unternehmen hat Verpackungen und mit dem Tool kann ermittelt werden, wie nachhaltig diese wirklich sind. Auf Grundlage der Ergebnisse kann die efa Potenziale zur Kosteneinsparung und Steigerung der Nachhaltigkeit ermitteln und helfen Maßnahmen umzusetzen. Denn: Betriebe, die schon jetzt auf Zirkularität setzen, erfüllen eher die immer wachsenden Verpackungs-Auflagen und reduzieren frühzeitig die mit nicht-zirkulären Verpackungen verbundene Kosten und Aufwände.

  • Verpackungsmatrix

    Transparenz steigern und Verpackungsalternativen prüfen: Nachhaltigere Verpackungen helfen das Klima zu schonen und befriedigen eine wachsende Nachfrage. Mit der Bewertungsmatrix für Verpackungen können Unternehmen transparent und strategisch nachhaltige Verpackungsalternativen prüfen.

    Grafik, die Verpackungen und Nachhaltigkeit symbolisiert. Ein Karton mit Pflanzen, einem Notizblock und Recycling-Symbol. Neben dem Karton befinden sich ein Kaffeebecher, eine Einkaufstasche und eine Plastikflasche, um das Thema umweltfreundliche Verpackungen zu verdeutlichen.
Die efa in der Region

Projektpartnerschaften

Der Erfolg der Region liegt nicht zuletzt in der starken Kooperationslandschaft begründet. Zudem sichert das am Niederrhein ansässige Gewerbe mit seiner hohen Exportquote die internationale Stellung der Region. Diverse Veranstaltungsreihen mit fachlichem Hintergrund zu den aktuellen Themen im Bereich Ressourcenschonung, Nachhaltigkeit und Zirkularität werden, möglichst gemeinsam mit regionalen Fachpartnern vor Ort, angeboten. Die efa ist am Niederrhein mit verschiedenen Partnern in mehreren Projektpartnerschaften, u.a.:

  • Agrobusiness-Niederrhein
    Netzwerk, das bis 2030 den Niederrhein zu einem der wettbewerbsfähigsten, nachhaltigsten und innovativsten Agrobusiness/Food Regionen Europas machen will.
  • Ernährung.NRW
    Mit Sitz in Kempen ist der Verein NRW-weit vom Niederrhein aus aktiv mit Projekten wie TransformerERN.NRW
  • Healthy Building Network
    Innovationen im Bereich des gesunden Bauens.
  • Klimapakt Krefeld
    Fachpartnerschaft der efa uvm.: Unterstützungs- und Informationsangebote rund um das Thema Klimaschutz.
ÖKOPROFIT

Wir bringen unser Wissen ein

ÖKOPROFIT – das „Ökologisches Projekt für integrierte Umwelttechnik“– ist eine vom NRW-Umweltministerium geförderte Aktion für den betrieblichen Umweltschutz. Teilnehmende Unternehmen erarbeiten gemeinsam mit Expert:innen, Kommunen und Verbänden praktische Konzepte zur Einsparung von Energie, Wasser und Abfall.

Wir unterstützen und begleiten die Projekte in der Region seit vielen Jahren.

Ihre Ansprechperson in der Region Niederrhein

Standort Kempen
Technologie- und Gründerzentrum Niederrhein (TZN)
Gewerbegebiet "Am Selder"
Industriering Ost 66
47906 Kempen

Henning H. Sittel
Henning H. Sittel
Beratung & Projektkoordination | Region Niederrhein
+49 203 378 79 51
+49 173 533 05 61
hsi@efa.nrw

Meldungen aus der Region

Praxisbeispiele