Nachwuchspreis MehrWert NRW: Bestattungskonzept "Eleazar"

Ein vor dem Tod des Verstorbenen ausgesuchter junger Baum wird zusammen mit der entwickelten Aschekapsel in einem Pflanzgefäß beigesetzt. Die Humanasche dient dabei als Wachstumsgrundlage für den Baum. Durch die tellerartige Form der Kapsel ist die Humanasche nicht so stark konzentriert und entsprechend weniger belastend, was eine bessere Verträglichkeit für Pflanzen und Mikroorganismen bedeutet.

Das Bild zeigt einen jungen Baum, der in einem transparenten Behälter wächst. Der Behälter hat einen grauen unteren Teil und eine gelbe obere Schicht. Es sind verschiedene Elemente beschriftet, darunter die Aschekapsel, Wurzeln und individualisierbare Stoffbanderolen.
Bestattungskonzept Eleazar vermeidet Boden- und Grundwasserbelastung

Das entwickelte Bestattungskonzept "Eleazar" vermeidet Boden- und Grundwasserbelastung durch Humanasche und bietet eine neue Form des Abschieds. Ein vor dem Tod des Verstorbenen ausgesuchter junger Baum wird zusammen mit der entwickelten Aschekapsel in einem Pflanzgefäß beigesetzt. Die Humanasche dient dabei als Wachstumsgrundlage für den Baum, der den Hinterbliebenen gleichzeitig als Ort der Trauer dient. Durch die tellerartige Form der Kapsel ist die Humanasche nicht so stark konzentriert und entsprechend weniger belastet, was eine bessere Verträglichkeit für Pflanzen und Mikroorganismen bedeutet. "Eleazar" funktioniert als gesamtheitliche neue Gestaltungsform, ist aber auch für bestehende Friedhöfe geeignet.

Nachwuchspreis NRW Eleazar © efa
Pauline Klimpel (Mitte) nahm die Auszeichnung für Jonathan Pohlke stellvertretend entgegen. NRW-Umweltminister Oliver Krischer (links) und Martin Kuhne, Bereichsleiter Ernährung und Umwelt der Verbraucherzentrale NRW (rechts), überreichten die Ehrung für das Bestattungskonzept "Eleazar".