Verpackungsmatrix

Transparenz steigern und Verpackungsalternativen prüfen: Ob zur Portionierung, zum Transport oder Schutz, Verpackungen sind aus unserem Leben nicht wegzudenken. Ihre Auswirkungen auf Umwelt und Klima sind jedoch nicht zu unterschätzen. Nachhaltigere Verpackungen helfen das Klima zu schonen und befriedigen eine wachsende Nachfrage. Mit der Bewertungsmatrix für Verpackungen haben wir als efa gemeinsam mit dem Forschungsprojekt Prosperkolleg ein Werkzeug entwickelt, mit dem Unternehmen transparent und strategisch nachhaltige Verpackungsalternativen prüfen können.

Grafik, die Verpackungen und Nachhaltigkeit symbolisiert. Ein Karton mit Pflanzen, einem Notizblock und Recycling-Symbol. Neben dem Karton befinden sich ein Kaffeebecher, eine Einkaufstasche und eine Plastikflasche, um das Thema umweltfreundliche Verpackungen zu verdeutlichen.
Verpackungsmatrix

Tool zur Bewertung von Verpackungsnachhaltigkeit

Mit den wachsenden Anforderungen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung steigen auch die Anforderungen an die Messbarkeit der Nachhaltigkeit. Gerade im Bereich der Verpackungen wird mit der Aussage „Nachhaltige Verpackungen“ viel suggeriert, aber oft wenig Konkretes ausgesagt. Der Ansatz der Indikatoren-Bewertung, wie er auch bei der efa-Verpackungsmatrix genutzt wird, ist dabei nicht neu. Neu ist jedoch die Ganzheitlichkeit in der Betrachtung der Nachhaltigkeit von Verpackungen, die die neue Matrix der efa bietet: Ganzheitlichkeit ist ausschlagebend zur Erreichung der Circular Economy mithilfe von Ressourcenschonung und neuen Geschäftsmodellansätzen des Circular Designs!

Zirkuläre Verpackungen - ein wichtiger Beitrag zur Ressourcenschonung

„Jedes Unternehmen hat Verpackungen. Sicher sind nicht immer die nachhaltigsten Varianten im Einsatz. Aber vor allem können durch Ressourceneinsparungen nicht nur die Nachhaltigkeit beeinflusst werden, sondern auch die Kosten und Aufwände gezielt verringert werden. Zirkulär gestaltetet Verpackungen leisten zudem einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung.“

Fakten

Nachhaltigere Verpackungen

  • 77 %

    Aktuelle Umfragen zeigen, dass ca. 77 Prozent der Verbraucher:innen mehr für nachhaltigere Verpackungen zahlen würden.

  • 2023

    Die Bewertungsmatrix wurde 2021 in einem Wertschöpfungsketten-Netzwerk mit rund 15 Unternehmen der Ernährungswirtschaft entwickelt und seitdem von der efa zur Nutzung weiterentwickelt und in eine Power-App überführt, die seit Herbst 2023 in Unternehmen zum Einsatz kommt.

* Quelle: efa

Die Verpackungsmatrix

Wie Verpackungsnachhaltigkeit wirklich bewertet wird

Henning H. Sittel, Effizienz-Agentur NRW, auf der interpack 2026 im Interview mit packaging journal

„Nachhaltige Verpackung" ist oft suggeriert, selten belastbar. Henning H. Sittel (Effizienz-Agentur NRW) erklärt auf der interpack 2026, wie die efa-Verpackungsmatrix mit bis zu 45 Indikatoren Klarheit schafft – und warum Unternehmen das spätestens zum PPWR-Stichtag 12. August brauchen.

Praxisbeispiel

Die Verpackungsmatrix in der Anwendung

Verpackungen sind in unserem täglichen Leben allgegenwärtig, ihre Umweltauswirkungen sind jedoch oft gravierend. Wie kann man hier gegensteuern, Alternativen findnen und Optimierungen umsetzen: In der Podcast-Folge erklärt Henning H. Sittel, Projektverantwortlicher der efa, wie die Verpackungsmatrix funktioniert und welche Vorteile sie für Unternehmen bietet. Zudem gibt Peter Hambach, Leiter des Einkaufs der DERIX-Gruppe, spannende Einblicke in die praktische Anwendung der Matrix bei Derix. Das Unternehmen aus Niederkrüchten ist Experte für Ingenieurholzbau und hat sich auf die Herstellung komplexer Hallentragwerke und tragender Bauelemente für Dach, Decke und Wand spezialisiert. Das Unternehmen nutzte die efa-Verpackungsmatrix, um ressourcenschonende Transportverpackungen zu vergleichen.

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Henning H. Sittel
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