Veranstaltungsrückblick: „Best Practices Ressourcenschonung in OWL – Wie Unternehmen Zukunft gestalten“
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Im Mittelpunkt standen fünf Unternehmen aus Ostwestfalen-Lippe, die eindrucksvoll belegten: Ressourcenschonung lohnt sich. Die vorgestellten Beispiele reichten von zirkulären Geschäftsmodellen über effizientere Verpackungslösungen bis hin zu optimierten Produktions- und Organisationsprozessen. Unterstützt wurden die Unternehmen dabei durch passgenaue Beratungs- und Förderangebote der efa.
Bereits der interaktive Betriebsrundgang bei Bio-Circle Surface Technology zeigte, wie das Unternehmen in seinen Produkten und Prozessen zirkuläre Prinzipien integriert und damit nachhaltige Lösungen für industrielle Reinigungs- und Oberflächenbehandlungsprozesse bietet. Bei der Entwicklung des zirkulären Geschäftsmodells „Cleaning as a Service“ spielte die CIRCO-Methode der efa eine zentrale Rolle, um diese Ansätze systematisch weiterzuentwickeln.
Unter dem Titel „Wir verpacken das“ zeigte KADECO Markisen GmbH, wie durch eine geförderte Beratung Ressourcenschonung der efa Verpackungsprozesse analysiert, Packmittel reduziert und neue, materialsparende Alternativen entwickelt.
Wie Circular Economy strategisch im Unternehmen verankert werden kann, erläuterte WAGO GmbH & Co. KG aus Minden. Mit seinem Nachhaltigkeitskonzept „Connect for Impact“ verbindet der Spezialist für Automatisierungs- und Verbindungstechnik zirkuläre R-Strategien mit klassischer Ressourceneffizienz. Dabei wurden in Zusammenarbeit mit der Unity AG und interdisziplinären Teams Maßnahmen mit messbarem Impact erarbeitet – von internem Refurbishment über Prozessoptimierungen bis hin zur Digitalisierung von Versanddokumenten. In weiteren Projekten wird die Zirkularität nun schrittweise in die Umsetzung gebracht.
Einen wichtigen Aspekt beleuchtete die AGOFORM GmbH aus Löhne: die Finanzierung von ressourcenschonenden Maßnahmen. Das Unternehmen zeigte, wie Investitionen in der Extrusion mithilfe von Fördermitteln umgesetzt werden konnten, um Materialeinsatz zu reduzieren und Primär- durch Sekundärrohstoffe zu ersetzen. Und das mit positiven Effekten auf Scope-3-Emissionen.
Dass auch organisatorische Themen große Hebel für Ressourcenschonung bieten, machte Teckentrup DOOR SOLUTIONS, Produzent von Türen, Industrietoren und Garagentoren, deutlich. Durch eine gezielte Ressourceneffizienzanalyse gemeinsam mit dem IWT wurden Prozesse und Schnittstellen entlang des gesamten Auftragsdurchlaufs optimiert und Materialverluste reduziert.
Die Resonanz der Teilnehmenden fiel durchweg positiv aus: Besonders hervorgehoben wurden die vielen unterschiedlichen Blickwinkel auf Ressourcenschonung, die praxisnahen Beispiele und die gewonnenen Kenntnisse zu Fördermöglichkeiten. Auch das Interesse an weiterführenden Angeboten wie der CIRCO-Methode, die für unterschiedliche Branchenschwerpunkte angeboten wird, war groß.
„Die zahlreichen erfolgreichen Beispiele aus der Region zeigen eindrucksvoll, dass Maßnahmen zur Ressourcenschonung nicht nur realisierbar und wirtschaftlich, sondern auch ein echter Zukunftsfaktor für den Wirtschaftsstandort Ostwestfalen-Lippe sind.“
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