Kategorie: News  |  03. September 2026

Sonderbefragung zum KfW-Mittelstands­panel: KMU sehen großen Investitions­bedarf beim Thema Klimaschutz

Rund drei Viertel aller KMU (73 %) müssen nach eigener Einschätzung noch (weitere) Investitionen tätigen, um perspektivisch klimaneutral zu wirtschaften. Etwa jedes dritte KMU (35 %) erkennt zudem Bedarf im Bereich Materialeinsparungen und Recycling. Im Bereich Energieeffizienz in Prozess- und Anlagentechnik sehen rund 24 % der Unternehmen Investitionsbedarf – dies zeigt eine aktuelle Sonderbefragung zum KfW-Mittelstandspanel.
Zwei Hände halten Erde mit einer kleinen Pflanze und frischen Blättern. Der Hintergrund zeigt eine grüne Umgebung mit Blättern und etwas Erde. Das Bild symbolisiert Naturverbundenheit und den Akt des Pflanzens. © Unsplash Noah Buscher

Der Handlungsbedarf ist breit gefächert: Über die Hälfte der KMU muss in mindestens drei Feldern investieren, insbesondere in klimafreundliche Mobilität, die Erzeugung / Speicherung erneuerbarer Energien sowie die Energieeffizienz in bestehenden Gebäuden.

Dabei stuft mehr als die Hälfte der KMU das erforderliche Investitionsvolumen als (sehr) hoch ein. Für die Finanzierung ergeben sich daraus wichtige Implikationen. Eigenmittel sind zwar derzeit die am häufigsten genutzte Finanzierungsquelle für Klimaschutzinvestitionen, doch gehen 60 % der KMU mit Investitionsbedarf davon aus, künftig externe Finanzierungsmittel zu benötigen. Zugang zu externem Kapital werde laut KfW Research damit zu einer entscheidenden Voraussetzung für das Gelingen der grünen Transformation.

„Materialeinsparung, Recycling und Energieeffizienz bleiben zentrale Hebel für Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit. Die efa begleitet Unternehmen mit passgenauer Finanzierungs- und Fördermittelberatung.“

Marcus Lodde, Leiter Beratung Finanzierung

Marcus Lodde, Leiter Beratung Finanzierung der efa

Quelle: KfW Research

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