Kategorie: News  |  12. November 2025

Rückblick: Erfolgreiche CIRCO-Workshopreihe für den Bausektor

Im Bausektor gewinnt Zirkularität immer mehr an Bedeutung. Sie hilft dabei, Antworten auf die drängendsten Herausforderungen des Sektors zu finden – wie knappe Ressourcen, Klimaschutz, CO₂-Reduktion sowie Abfallmanagement. Von September bis Oktober 2025 bot die efa eine kostenfreie CIRCO-Workshopreihe für den Bausektor an. Die Abschlussveranstaltung fand am 4. November in der Werkhalle der Union Gewerbehof GmbH in Dortmund statt.
Eine Gruppe von etwa 20 Personen steht in einem Raum und diskutiert. Einige Personen halten Material in den Händen, während ein Präsentationsbildschirm im Hintergrund sichtbar ist. Die Atmosphäre wirkt kooperativ und interaktiv. © efa
Teilnehmende und Organisatoren beim Abschluss der CIRCO-Workshopreihe für den Bausektor in Dortmund.

Gerade in der Bauwirtschaft liegt ein enormes Potenzial, Ressourcen zu schonen und effizienter einzusetzen. Durch zirkuläre Ansätze lassen sich Gebäude, Materialien und Produkte so konzipieren, dass sie am Ende ihres Lebenszyklus nicht zu Abfall werden, sondern in neue Wertschöpfungskreisläufe zurückgeführt werden können.

Zirkularität bietet damit zentrale Lösungsansätze für die größten Herausforderungen des Sektors – von der Verknappung natürlicher Ressourcen über den Klimaschutz und die Reduktion von CO₂-Emissionen bis hin zu einem nachhaltigeren Abfallmanagement. Unternehmen, die ihre Bauprodukte und Geschäftsmodelle nach zirkulären Prinzipien ausrichten, leisten somit nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Umwelt, sondern sichern sich auch langfristig Wettbewerbsvorteile.

Die teilnehmenden Unternehmen beschäftigten sich in den vier Workshops intensiv mit der Entwicklung zirkulärer Geschäftsmodelle und Fragen zum zirkulären Produktdesign.  

Die Abschlussworkshop fand am 4. November in der Werkhalle der Union Gewerbehof GmbH in Dortmund statt.

Der vierte Workshoptag gipfelt in der dritten Phase (Implement) der Workshopreihe - den Ergebnispräsentationen: In kurzen Pitches stellten die Teilnehmenden ihre erarbeiteten Konzepte vor und gaben spannende Einblicke in die Weiterentwicklung ihrer Ideen hin zu konkreten Maßnahmenplänen für den eigenen Betrieb.

Die Arbeit im Präsenzformat wurde von den Teilnehmenden als besonders bereichernd empfunden. Der direkte Austausch förderte nicht nur gegenseitige Unterstützung, sondern auch die Entstehung erster Ansätze für Kooperationen.

„Die Teilnehmenden haben eindrucksvoll gezeigt, wie viel Innovationskraft im Bausektor steckt, wenn wir gemeinsam neu denken. Zirkuläres Bauen ist kein Zukunftsthema mehr – es passiert hier und jetzt, durch Menschen mit Mut, Verantwortung und Engagement.“, sagt Jana Rödiger, stellv. Leiterin des CIRCO-Hubs.

Über CIRCO  

Entwickelt wurde die CIRCO-Methode 2015 im Auftrag des niederländischen Umweltministeriums auf Basis der wissenschaftlichen Ergebnisse der Studie „Products that last“ der TU Delft. CIRCO zeichnet sich durch eine Kombination aus Informationsvermittlung durch Trainer, selbstständiges Arbeiten mithilfe von Online-Materialien und Design-Tools sowie durch den Austausch in der Gruppe aus. Die Effizienz-Agentur NRW nahm die Methode 2021 auf und entwickelte als erster CIRCO-Hub Deutschlands ein Angebot für Betriebe in Nordrhein-Westfalen. Mittlerweile haben über 200 Unternehmen aus NRW an den CIRCO-Workshops teilgenommen.

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