Neues Interreg-Projekt "Key 2 Circularity" unterstützt KMU in der Euregio Maas-Rhein bei der zirkulären Transformation
Das Projekt Key 2 Circularity (K2C) unterstützt kleine und mittlere Produktionsunternehmen (KMU) in der Euregio Maas-Rhein dabei, zirkulärer zu werden. Zirkuläres Arbeiten bedeutet, Materialien sinnvoll zu nutzen, Produkte länger zu verwenden und weniger Abfall zu produzieren. Derzeit ist die Zirkularität in dieser Region noch gering. Deshalb hilft K2C Unternehmen dabei, Schritte in Richtung einer nachhaltigeren Arbeitsweise zu unternehmen, indem es Wissen, Zusammenarbeit und finanzielle Unterstützung anbietet.
© K2C
Das Projekt K2C konzentriert sich auf die wirkungsvollsten Hebel des 10-R-Modells und zielt dabei auf die Entwurfsphase ab, um den Materialverbrauch zu reduzieren, die Lebensdauer der Produkte zu verlängern und ein hochwertiges Recycling zu erleichtern.
Das K2C-Projekt bietet Unternehmen Hilfe bei der Entwicklung und Umsetzung von Projekten, die diesen Zielen entsprechen, indem es ihnen über drei Maßnahmen Wissen, Zusammenarbeit und finanzielle Unterstützung bietet.
- grenzüberschreitendes Networking: Unternehmen aus den vier Regionen werden im Rahmen spezifischer Aktivitäten, den sogenannten Frontrunner Journeys und Circular Labs, miteinander in Kontakt gebracht. Ziel dieser Maßnahmen ist es, dass KMU voneinander lernen, Kooperationen aufbauen und Möglichkeiten für die Kreislaufwirtschaft entdecken.
- ein Qualifizierungs-Programm: 40 Unternehmen erhalten eine praktische Schulung und individuelle Beratung durch Expert:innen aus den Bereichen Wirtschaft, Design und Technik, damit sie lernen, Kreislaufstrategien in ihren Aktivitäten anzuwenden.
- finanzielle Unterstützung: Für 32 Unternehmen wird ein Gutscheinsystem eingerichtet, um Investitionen in Kreislaufwirtschaftsprojekte und Prozessoptimierungen zu erleichtern (bis zu 40.000 € pro KMU).
Partner:innen des Projekts
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Quelle: ZENIT GmbH
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