Kategorie: News  |  22. September 2026

efa und Wuppertal Institut präsentieren ein neues factory-Magazin zum Thema "Gesundheit"

Denn die Schäden, die der sich beschleunigende Klimawandel bewirkt, sind nicht länger nur ökonomische oder ökologische. Auch in Europa, dem sich am schnellsten erwärmenden Kontinent, sind spätestens mit dem Sommer 2026 die Folgen deutlich spür- und sichtbar geworden: Allein in Deutschland gab es über 16.000 Hitzetote, in Europa einige Zehntausend. Darunter nicht nur Alte und Verletzliche, sondern auch Arbeiter:innen, Jüngere und Feuerwehrmänner.
Zeitschriftencover mit dem Titel "factor y" und dem Thema "Gesundheit". Darunter steht ein Zitat über Gesundheit. Auf der rechten Seite befindet sich ein Thermometer, das Temperaturen zwischen 0 und 50 Grad Celsius anzeigt, mit einem Schwerpunkt bei 30 Grad. © factory-Magazin

Die Wahrscheinlichkeit, dass die nächste und stärkere Hitze- oder Flutwelle auch nähere Angehörige trifft, wird mit jedem Temperaturrekord größer. Auch wenn Klimaschutz angesichts der ökonomischen und geopolitischen Krise in der gesellschaftlichen und Debatte und in der Wirtschaft nach hinten gerückt ist: Die Risiken, die er auch in dieser Hinsicht verstärkt, betreffen wiederum ebenfalls sowohl die individuelle als auch die gesellschaftliche Gesundheit.

Gesundheit könnte also damit zum tragenden Argument für politische, wirtschaftliche und individuelle Richtungsänderungen werden, so die Hoffnung – denn es betrifft alle und jede in jeder Hinsicht.

Das factory-Magazin "Gesundheit" widmet sich deswegen der Verbindung von eben dieser und dem Schutz von Ressourcen. Schließlich seit langem ist klar, dass die konsequente Reduktion des Rohstoffverbrauchs, ob materiell oder energetisch, der beste Klima-, Natur- und damit auch Gesundheitsschutz ist.

"Rohstoffe, die nicht aufwändig aus der Erde geholt, aufbereitet und verarbeitet oder verbrannt werden müssen, verursachen auch keine zusätzlichen Emissionen, Schäden und Kosten", erklärt z. B. Ilona Dierschke, Beraterin und Projektkoordinatorin der efa im factory-Magazin. Sie plädiert dafür, mit "Ressourcenschutz ist der beste Gesundheitsschutz" für entsprechende Maßnahmen in Unternehmen und bei Verantwortlichen zu werben – und verweist auf Beispiele der betrieblichen Praxis.

Insgesamt begreifen alle Autor:innen "Gesundheit" als potenziell stärker werdendes und motivierendes Argument in unsicheren Zeiten.

Die Herausgeberinnen, efa und Wuppertal Institut, und das Team der factory laden darum herzlich zur hoffentlich inspirierenden Lektüre ein. Das Magazin ist wie immer von einer durchlaufenden Fotostory geprägt, die die eindrucksvolle "natürliche" Anpassungsfähigkeit an extreme Lebensverhältnisse zeigt.

Das factory-Magazin "Gesundheit" lässt sich am besten auf Tabletts oder Screens lesen. Einige Beiträge werden nach und nach auch online zu lesen sein. News und Termine ergänzen das factory-Magazin unter www.factory-magazin.de, wo es zum kostenlosen Download zur Verfügung steht.

Quelle: factory-Magazin