Beratungsförderprogramm „Ressourceneffizienzberatung NRW“ für Unternehmen & Berater einfach erklärt
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Wie können Unternehmen und Beratungsunternehmen das Förderprogramm nutzen?
Die beiden Infoveranstaltungen rund um das Beratungsförderprogramm „Ressourceneffizienzberatung NRW“ wurden am 01.07.2026 sowohl Unternehmen als auch Beratern und Beraterinnen vorgestellt. Fokus dabei war die Kopplung von theoretischem Antragsweg, Detaillfragen der Teilnehmenden und Erklärungen von Möglichkeiten anhand von umgesetzten Praxisbeispielen. Schön zu beobachten waren die unterschiedlichen Anliegen der beiden Zielgruppen von „bin ich als Branche mit meinem Unternehmen und Produkt überhaupt förderfähig“ bis hin zu „welche Leistungen inkludiert das Programm, die ausgeübt werden können“. Und genau deswegen war die Aufteilung des Veranstaltungsbündels zum gleichen Thema auf die beiden Perspektiven und Zielgruppen so wichtig. Es konnte verständlich gezeigt werden, welche Rolle die efa als Kooperations- und Sparringspartnerin in dem Dreier-Gefüge innehat.
„Klar im Vorteil ist, wer seine Optimierungsbedarfe im Unternehmen bereits kennt. Aber genau da setzten die efa und das Beratungsförderprogramm an: Gemeinsam beleuchten und hinterfragen, und das bis zur Umsetzung. Darauf kommt es an.”
Was ist das Förderprogramm
Ressourceneffizienzberatung?
Das Beratungsförderprogramm Ressourceneffizienzberatung unterstützt Unternehmen in Nordrhein-Westfalen dabei, konkrete Maßnahmen zur Steigerung der Ressourceneffizienz zu identifizieren und umzusetzen. Ziel ist es, Veränderungen anzustoßen, die nicht nur den Einsatz von Materialien, Energie oder anderen Ressourcen optimieren, sondern zugleich einen spürbaren wirtschaftlichen Nutzen für die Unternehmen schaffen. Gerade vor dem Hintergrund steigender Kosten, wachsender Nachhaltigkeitsanforderungen und zunehmender Wettbewerbsanforderungen gewinnt das Thema Ressourceneffizienz für Unternehmen aller Branchen zunehmend an Bedeutung.
Von dem Förderangebot können grundsätzlich Unternehmen jeder Größe in NRW profitieren. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erhalten eine Förderung aus EU-Mitteln in Verbindung mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen. Große Unternehmen können die Unterstützung über Landesmittel im Rahmen der De-minimis-Beihilfe in Anspruch nehmen. Voraussetzung ist, dass der Schwerpunkt der Beratung klar auf dem Förderzweck Ressourceneffizienz liegt.
Bei den förderfähigen Beratungsleistungen bietet das Programm den Unternehmen und Beratenden eine hohe Flexibilität. Entscheidend ist, dass bereits im Antrag nachvollziehbar dargestellt wird, wie die geplante Beratung zur Verbesserung der Ressourceneffizienz beiträgt. Dies sollte beispielsweise anhand konkreter Arbeitspakete sowie mit Bezug auf bestimmte Produktions- oder Produktbereiche beschrieben werden. Ebenso müssen die angestrebten Ergebnisse und Potenziale transparent aufgezeigt werden. So können individuelle Maßnahmen entwickelt werden, die passgenau auf die jeweiligen betrieblichen Herausforderungen und Ziele zugeschnitten sind.
Tauchen Sie in Details ein und nehmen Sie bei Fragen gerne direkten Kontakt mit unseren Kollegen auf:
Wie kann ich die Ressourceneffizienzberatung beantragen?
Die Antragstellung gestaltet sich je nach Unternehmensgröße unterschiedlich: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) reichen ihren Antrag bequem online ein, lassen ihn digital vorprüfen und versenden ihn dann postalisch in Originalversion. Für große Unternehmen ist im Gegensatz dazu ausschließlich ein analoges Formularverfahren vorgesehen ist. Beide Antragswege sind über die zuständige Bewilligungsbehörde, das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW (LANUK), sowie über unsere efa-Homepage erreichbar. Der erforderliche Aufwand ist dabei insgesamt überschaubar. Um den Prozess optimal vorzubereiten und mögliche Fragen frühzeitig zu klären, empfehlen wir ein kostenfreies Beratungsgespräch mit der efa.
Die Rolle der efa zwischen
Unternehmen und Beratern
Als neutrale und auf Ganzheitlichkeit ausgerichtete Sparringspartnerin übernimmt die efa zwischen Unternehmen und Beratenden die Rolle der Netzwerkerin, Impulsgeberin und Vermittlerin. Ihr Ziel: Konkrete Maßnahmen zur Einsparung von Materialien vorstellen und umsetzen. Wie genau die Zusammenarbeit abläuft, hängt von verschiedenen Aspekten ab, und umfasst u.a. die Übersetzung von Regularien, die Unterstützung bei bürokratischen Fragestellungen und die passgenaue Zusammenführung von Unternehmen und Beratungsexpertise.
„Wir von der efa verstehen uns als Möglichmacherin und Unterstützerin und setzen gemeinsam mit Beraterinnen und Beratern direkt im Unternehmen an, um umfassende Maßnahmen umzusetzen und starke Partnerschaften zu schaffen und festigen. Sie bringen die Lösung mit, wir beantworten bürokratische Fragestellungen und zeigen direkt, in welchen Ansätzen Potenzial steckt.”
Während Sie als Berater:in Ihre spezifische Expertise in Projekten einbringen und Unternehmen bei der praktischen Umsetzung begleiten, sorgt die efa für Orientierung sowie den Zugang zu relevanten Informationen, Fördermöglichkeiten und Kooperationspartnern. Ein besonderer Mehrwert für Beratende liegt zudem in den efa-Beraternetzwerken. Hier profitieren sie von einem kontinuierlichen fachlichen Austausch, sowie von Schulungs- und Vernetzungsangeboten. Der Fokus unserer Unterstützung für Unternehmen liegt auf qualitativer Projektbegleitung und Ergebniserreichung – Umsetzung statt Konzeptionierung.
Beratungsschwerpunkte und
Lösungsstrategien der efa
Es gibt eine Vielzahl an Bereichen, die sich als Ansatzpunkte für mehr Ressourcenschonung anbieten. Beratungsschwerpunkte der efa liegen u.a. in den Bereichen Circular Design, Dekarbonisierung, Ressourceneffizienz 4.0 und Vertrieb und verfolgen je eigene Lösungsstrategien: Während beim Circular Design Produkte, Geschäftsmodelle und Dienstleistungen im Zentrum der Lösungsstrategien stehen, erhöht die digitale Transformation die Transparenz in Unternehmen und fungiert somit als Treiber für Ressourceneffizienz.
An welchen Punkten Sie als Unternehmen oder Berater gemeinsam ansetzen können, identifizieren wir individuell in einem kostenfreien Beratungsgespräch.
Ansprechpersonen
Wir sind für Sie da
+49 174 165 45 37
gpa@efa.nrw